Verknüpfung von Materie mit Bild und Raum | Exzellenzcluster an der Kunsthochschule

Nach der erfolgreichen Beteiligung am Cluster »Bild Wissen Gestaltung« 2012-2017 ist die weißensee kunsthochschule berlin auch am neuen Cluster »Matters of Activity. Image Space Material« der Humboldt-Universität zu Berlin als eine von acht teilnehmenden Institutionen beteiligt.

Dieser neue Cluster, der nun im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder bewilligt wurde, hat das Ziel, Grundlagen für eine neue Kultur des Materialen zu schaffen.

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Matters of Activity & Kerstin Kühl

In mehr als 40 Disziplinen werden systematisch Designstrategien für Materialien und Strukturen, die sich spezifischen Anforderungen und Umgebungen anpassen, untersucht. Der Cluster setzt auf eine neue Rolle von Gestaltung, die sich vor dem Hintergrund eines wachsenden Reichtums und der stetigen Weiterentwicklung von Materialien und Visualisierungsformen in allen Disziplinen abzeichnet.


»Wenn auch die zugrunde liegende Idee von aktiver Materie an sich nicht neu ist, so ist der hier verfolgte, aus den Kultur – und Naturwissenschaften gemeinsam entwickelte Ansatz doch ausgesprochen originell –zum einen in der Verknüpfung von Materie mit Bild und Raum und zum anderen in der zentralen Rolle von Gestaltung.«

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Um die Fragestellungen des Clusters mit der Lehre in den Gestaltungsdisziplinen zu verzahnen, werden – neben Prof.Christiane Sauer und Prof. Carola Zwick als Principal Investigators –zusätzlich drei Gestaltungsprofessuren eingerichtet. Die Themen des neuen Clusters, die sich u.a. entlang der Kulturtechniken des Webens, Filterns und des Schneidens entwickeln, können so mit der angewandten Forschung in Weißensee verschränkt werden.

www.moa.hu-berlin.de/

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