Vorverkauf läuft: Flying Pictures | Flying Steps & OSGEMEOS inszenieren Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ | Hamburger Bahnhof | 05.04.-02.06.2019

Nach den Erfolgsproduktionen „Flying Bach“ und „Flying Illusion“ laden die Berliner Flying Steps zu ihrer neuen Produktion ein, die in Berlin ihre Premiere feiert. In Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie, welche die Flying Steps bereits 2010 in die Neue Nationalgalerie einlud, entsteht im April 2019 „Flying Pictures“ im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Inszeniert von den Flying Steps und dem brasilianischen Künstlerduo OSGEMEOS, verbindet „Flying Pictures“ Elemente von Kunst, Musik und Tanz-Performance. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Wie würden Bilder klingen, wenn sie Musik wären? Wie würden sie aussehen, würden sie von Tänzern zum Leben erweckt? Und was entsteht, wenn sich die Künstler ihrer Zeit über Genregrenzen hinweg inspirieren und ihre Kunst miteinander verschmelzen?

„Flying Pictures“ setzt den Gedanken der gegenseitigen Inspiration und das Zusammenwirken verschiedener Kunstfelder fort. Im Zentrum von Modest Mussorgskis berühmten Klavierstück 1874 steht ein Ich-Erzähler, der durch die Galerienräume wandelt. Die zehn Bilder, die er auf seinem Gang durch die Ausstellung betrachtet, verkörpern dabei unterschiedliche musikalische Sprachen, die von jeweils verschiedenen Stilen und Ländern beeinflusst sind. Die Flying Steps versetzen diese Erzählung nach über 150 Jahren erstmals in eine visuelle Bewegung: Anstelle von Mussorgskis Ich-Erzähler treten Tänzerinnen und Tänzer auf einer multidimensionalen Bühne, die von mehreren Seiten aus betrachtet werden kann, in einer Choreografie aus Elementen des Urban und Contemporary Dance auf.

ART at Berlin - Flying Steps - Staatliche Museen zu Berlin Nationalgalerie - Foto Koone
Flying Steps, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Koone

In diese einzigartige Bühnenatmosphäre treten die Flying Steps, eine der erfolgreichsten Urban-Dance-Gruppen weltweit, die in den letzten 10 Jahren über eine Million Zuschauer begeistert hat und sich immer neuen Herausforderungen stellt, um unvergessliche Produktionen zu erschaffen.„Wir führen den Zuschauer tänzerisch durch die Ausstellung und erwecken so Mussorgskis Werk zum Leben.“, führt Creative Director der Flying Steps Vartan Bassil aus.

Das Komponisten-Brüderpaar Vivian und Ketan Bhatti, die seit 2009 mit den Flying Steps zusammenarbeiten und für „Flying Bach“ mit dem Echo Klassik-Sonderpreis ausgezeichnet wurden, adaptieren Mussorgskis klassische Komposition zu einer zeitgenössischen Interpretation, die den Beats und Rhythmen der Tänzerinnen und Tänzer entspricht. Zu den abendlichen Aufführungen im Hamburger Bahnhof wird das Musikstück von einem akustischen Ensemble gemeinsam mit dem deutsch-argentinischen Beatboxer Mando live aufgeführt.

Auch das Bühnenbild rekurriert auf die Erzählung der „Bilder einer Ausstellung“. Es besteht aus fantastischen Figuren und raumgreifenden Elementen, die das brasilianische Künstlerduo OSGEMEOS eigens für das Projekt entworfen hat. Die Werke von Victor Hartmann waren hierbei Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Neuinterpretation. Dass die zugrundeliegenden Gemälde größtenteils als verschollen gelten, ergibt ein zusätzliches imaginatives, künstlerisches Feld. Tagsüber werden die Werke von OSGEMEOS in Form einer Ausstellung für die Museumsbesucherinnen und -besucher zugänglich sein.

Der Hamburger Bahnhof öffnet mit „Flying Pictures“ nicht nur abends seine Tore, sondern, so Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie, „unterstreicht sein interdisziplinäres Verständnis eines Museums der Gegenwart.“

WANN?
5. April bis 2. Juni 2019, je Freitag bis Sonntag & jeden zweiten Mittwoch

WO?
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin-Tiergarten

Karten für die Aufführungen sind im Vorverkauf über Eventim (www.eventim.de) und an der Abendkasse erhältlich.

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