Ferdinand Facklam | URBAN CODES OF NATURE

Der Künstler und Architekt Ferdinand Facklam interpretiert Gesetzmäßigkeiten organischer Strukturen in künstlerische Ausdrucksformen. Im August zeigte er seine erste Solo-Ausstellung in Berlin.

Genetische Codes der Natur manifestieren sich in seinen Arbeiten an öffentlichen Plätzen, Fassaden, Straßen. In der sensiblen Verwendung von Materialität verbindet Ferdinand Facklam Architektur, Kunst und Natur, Vegetation und Konstruktion, Licht und Schatten, Leben und Bewegung.

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© Ferdinand Facklam, Visualisierung Bloomimages

Großstädtische Architektur und natürliche Sinnlichkeit verschmelzen. Der Künstler schafft einen Raum des Innehaltens in unserer von Beschleunigung und Entfremdung geprägten Zeit.

Inspiriert von den Erscheinungen der Natur, Zoologie, Biologie (Genetik) und Physik (Licht) setzt sich Ferdinand Facklam intuitiv mit der Umgestaltung und Aufwertung urbaner Kontexte auseinander. Der konzeptionellen Idee folgt in seiner Arbeit die Ergründung innovativer Materialität und das Streben nach harmonischer Interaktion mit dem Umfeld.

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© Ferdinand Facklam, Foto Ulrich Stockhaus

Der Computer, die Maschine der Logik und der Präzision, erhebt sich über die bloße Verarbeitung von Daten hinaus. In der Kunst von Ferdinand Facklam agiert der Computer auch als Generator, Kreateur. Das Programm folgt den Regeln der Konzeption des Künstlers und führt dennoch ein Eigenleben. Das Werk fügt sich in die Gegebenheiten der Umgebung ein. Die computergestützte Generierung eines Werkes kann für jedes Umfeld neu erfunden, individuell angepasst werden.

Vom 10. bis 18. August 2019 zeigte die Galerie erstererster Ferdinand Facklams erste Solo Ausstellung mit Fotografien seiner urbanen Interventionen und einer großen Wandarbeit in der Galerie. Diese Wandarbeit schließt gestalterisch an das unten gezeigte Fassadenkunstwerk an.

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© Ferdinand Facklam, Computational Design Marina Konstantatou

In den Arbeiten von Ferdinand Facklam steht das Werk an sich der Kunst der technischen Umsetzung gegenüber. Materialität erhält durch seine Leidenschaft, Kunst als ästhetisches Mittel zur Verbesserung der Lebensqualität von urbanen Räumen einzusetzen, einen besonderen Stellenwert. In der feinsinnigen Verflechtung und Gegenüberstellung von Elementen öffnet der Künstler Gedankenräume, die für jeden Menschen zugänglich sind.

www.ferdinandfacklam.com

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