Abends im Verstärker | Neue Veranstaltungsreihe | Haus Bastian | ab 24.10.2019

Die neue Veranstaltungsreihe Abends im Verstärker im Haus Bastian, dem neuen Zentrum der Staatlichen Museen zu Berlin für kulturelle Bildung, startet am Donnerstag, 24. Oktober 2019 von 19 bis 21 Uhr. Mit dem Halbjahresthema „Eins zu Eins? Von Bildern zu Abbildern?“ steht in der Auftaktsveranstaltung die Frage im Mittelpunkt: Geben Bilder die Realität wieder? Der Eintritt ist frei. 

ART at Berlin - Haus Bastian - Verstaerker 2 - Foto Valerie Schmidt

Haus Bastian, Verstärker, © Staatliche Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Fotogenität – gibt’s das? Was hält eine Fotografie fest, was ein gemaltes Bild?  Was ist künstlerisch schön? Über diese und andere Fragen diskutiert die Moderatorin Jenni Zylka mit der Fotografin Beate Nelken und dem Maler Daniel Wiesenfeld. Das Publikum ist eingeladen, selbst aktiv zu werden; nicht nur Wortbeiträge sind gefragt, sondern auch kreative Kommentare. Begleitet wird das Programm von DJ PicturEsque.

Die Abendveranstaltung bildet den Auftakt zur Verstärker-Veranstaltungsreihe „Eins zu Eins? Von Bildern zu Abbildern?“. Einmal im Monat lädt das Haus Bastian diverse Gäste ein, ihre Blickweisen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Regisseur*innen, Wissenschaftler*innen, Doppelgänger*innen, Musiker*innen und Künstler*innen gestalten variierende Formate wie Talks, Lesungen, Workshops, Musikdarbietungen oder Filmausschnitte. Jeder Abend ist anders.

Der Verstärker ist Motor des neuen Bildungszentrums. Im halbjährlichen Turnus werden im Erdgeschoss sammlungsübergreifende Themen mit großer Sichtbarkeit verhandelt. Das aktuelle Verstärker-Thema nimmt einerseits Bezug auf die Ausstellung „Nah am Leben. 200 Jahre Gipsformerei“ in der James-Simon-Galerie, andererseits lässt sich dieses Thema übergreifend in allen Sammlungen der Museumsinsel Berlin verorten. Impulsgeberin ist die Künstlerin Pauline M’barek, die mit dem Fokus auf den menschlichen Körper u.a. Objekte aus der Gipsformerei auswählte. Diese werden im Verstärker zueinander in Bezug gesetzt und mit impulsgebenden Fragen und Handlungsaufforderungen versehen. Die Nutzer*innen erweitern das Setting indem sie etwa eigene Abgüsse und Abdrücke hinzufügen oder Kommentierungen hinterlassen. Anknüpfungspunkte und Impulse bietet ein Setting aus Referenzobjekten und Materialien, erläuternden Texten und Fragestellungen sowie Handlungsaufforderungen. Sie finden Verknüpfungen zu den Sammlungen der Museumsinsel Berlin, zu ihren eigenen Interessen und Erfahrungen und bringen ihre Sichtweisen in den Verstärker ein.

ART at Berlin - Haus Bastian - Verstaerker - Foto David von Becker

Haus Bastian, Verstärker, © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung

Das Haus Bastian ist ein Haus für alle: Schüler*innen und Studierende, Kinder und Familien, Jugendliche und Erwachsene finden hier nicht nur einen idealen Startpunkt, um in alle 15 Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin auszuschwärmen, sie haben auch die Möglichkeit, ihre Beobachtungen, Erfahrungen und Fragestellungen in kreativer Form nachzubereiten, zu erweitern und zu diskutieren. Neben großen Bildungsprojekten, die künftig hier umgesetzt werden, bietet Haus Bastian ein Forum, um über aktuelle und zukunftsweisende Fragestellungen der Bildungsarbeit wie gesellschaftliche Teilhabe, Inklusion oder politische Bildung zu verhandeln. Zudem soll sich Haus Bastian als lokaler, nationaler und internationaler Treffpunkt für Profis der musealen Bildungsarbeit etablieren.

Weitere Veranstaltungen der Reihe:

Haben wir alle Doppelgänger?
Do / 19 – 21 Uhr / 14.11.2019

Wem gehören die (Ab)Bilder?
Do / 19 – 21 Uhr / 5.12.2019

Was ist das Zwillingsgeheimnis?
Do / 19 – 21 Uhr / 9.1.2020

Mode – Gleichmacherin oder Individualitätsbooster?
Do / 19 – 21 Uhr / 6.2.2020

WO? Haus Bastian, Am Kupfergraben 10, 10117 Berlin-Mitte

KOSTET? Die Teilnahme ist kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Mehr zum Haus Bastian finden Sie auf der Webseite der Staatlichen Museen zu Berlin oder hier: www.smb.museum.

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